
H.C. Artmann
Geburtsdaten:
Als Sohn von Johann Artmann (Schuhmacher) und Marie wurde er am 12 Juni 1921 in Wien-Breitensee geboren.
Kurzbiographie:
Eine Sprachbegabung zeigte sich schon als Kind. Im Selbststudium brachte er sich u. a. Walisisch bei, eine Sprache, die selbst der Prince of Wales nicht beherrscht. H. C. Artmann wandte seine Sprachkenntnisse Zeit seines Lebens als Übersetzer an. Es gibt von ihm Übertragungen aus dem Dänischen, Englischen, Französischen, Niederländischen, Schwedischen und Spanischen, wie auch Nachdichtungen ins Wienerische , u. a. Alfred Jarrys “Ubu Roi” oder den Asterix-Comicband “Der Legionär” (“Da Legionäa”).
Einige Werke:
med ana schwoazzn dintn. 1958
hosn rosn baa. 1959
Dracula. Dracula. Ein transsylvanisches Abenteuer. 1966
verbarium. 1966
der handkolorierte menschenfresser. 1968
How much, Schatzi? 1971
Aus meiner Botanisiertrommel. 1975
Im Schatten der Burenwurst. 1983
gedichte von der wollust des dichtens in worte gefaßt. 1989
nebel und petunien. 1995
Eine Lektion in Poesie wird vorbereitet. 1998
Wichtige Auszeichnungen:
1974 Großer Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur
1977 Würdigungspreis der Stadt Wien für Literatur
1981 Rauriser Bürgerpreis für Literatur
1987 Kunstpreis bildender Künstler aus Österreich und der BRD für einen hochgeschätzten und bewunderten Kollegen
1991 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
1997 Georg-Büchner-Preis für Literatur der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
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