“Kein Platz für Idioten”

Gespräch zwischen Adi(Gast1) und Lois(Gast2) nachdem Wastl und Plattl-Hans das Gasthaus verlassen haben:

A: Guat das de zwoa endlich draußn san… ana dea wos umadum kotzt und a so an senilen Sepp brauch ma do herin in unsrar edlen gaststube net!

L: Wos soi den des, seit waun bistn du so behindatndnfeindlich?

A: Jo owa schau sogar die piefkes scheissn si au, des wor jo wirkle net apetitlich und des warat jo net zfü vom hauns falaungt dasa erm de wirschtl daham mocht.

L: De zwa hom genauso des recht ins wirtsheisl zgehn so wie olle aundan. Und de reißn sie mehr zaum wie du du voiwasn!

A: Des nimmst zruck du, sunst wosch i da ane!

L: Lirba net sunst blerst wida wia bam letztn moi, wiast a goschad gredt hosd.

B: Satz jez moi stü sunst vatreibts ma nu de letztn gäste. So i gib jez an aus es maden.

A: Gib uns den Fisch roh und zappelig!

Ausgrenzung findet in allen Bereichen des Lebens statt:

Es gibt rassistische oder andersartige Ausgrenzung in Form von Liedern(Türke Türke von JBO), Büchern(Mein Kampf) und sogar Zeitungsartikel(Leserbriefe in der „KRONE“).

Kurzbeschreibung der wichtigsten Personen:

Plattl-Hans: Er ist ein gutmütiger alter Mann der den Wastl aufnimmt, nachdem er bemerkt, wie der Wastl von seiner Mutter misshandelt wird. Dort bringt er ihm das Lesen und Schreiben ein.

Wastl: Er heißt in Wirklichkeit Sebastian Möllinger und er ist behindert.

Möllinger Bäuerin: Sie ist die Mutter vom Wastl und hasst ihn weil ihr Mann sie wegen der Behinderung des Sohnes verachtet.

Wirt: Er ist gleichzeitig Bürgermeister, plante viele Neuerungen und will nun auf keinen Fall die Touristen aus seinem Ort vertreiben. Deshalb erteilt er dem Wastl und dem Plattl-Hans Hausverbot.

Lois: Er ist vernünftig, beschwichtigt alle und warnt den Plattl-Hans am Ende des Stückes vor der Polizei.

Adi: Er ist ein primitiver, aggressiver Alkoholiker und schert sich eigenartigerweise um das Wohl der deutschen Gäste.


Israelische Offensive geht unvermindert weiter

Israelische Offensive geht unvermindert weiter

Israel hat seine Offensive im Gazastreifen in der Nacht zum Sonntag unvermindert fortgesetzt. Die Korrespondentin des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera berichtete am frühen Morgen von Luftangriffen und Explosionen. Auch die israelische Marine habe weiter Ziele im Gazastreifen beschossen. In Live-Übertragungen bei Al Jazeera waren in den Morgenstunden laute Detonationen in Gaza-Stadt zu hören. Mindestens drei Palästinenser seien in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Dutzende seien verletzt worden, hieß es unter Berufung auf palästinensische Rettungssanitäter. In Jabaliya im nördlichen Gazastreifen starben mindestens acht Menschen durch eine israelische Panzergranate.

Nach Angaben von Palästinensern feuerten israelische Truppen Phosphorgranaten auf den Grenzort Khusa ab. Dabei sei eine Frau getötet worden, teilten Krankenhausmitarbeiter mit. 50 weitere Menschen seien verletzt worden. Die israelischen Streitkräfte erklärten, sie hätten keine Kenntnis von einem derartigen Vorfall. Israel hatte zuvor die Bewohner des Gazastreifens auf Flugblättern auf Arabisch vor einer möglichen Ausweitung der Militäroperationen gewarnt. Die Einwohner sollten der radikal-islamischen Hamas nicht helfen und sich von Hamas-Mitgliedern fernhalten.

Jagd auf Hamas-Führer
Ebenfalls wurde in der Nacht auf Sonntag das Haus eines der wichtigsten Führer der radikal- islamischen Hamas-Organisation im Gazastreifen angegriffen. Eine israelische Armeesprecherin bestätigte am Morgen, das Haus von Ahmed al-Jabari im nördlichen Gazastreifen sei beschossen worden. Es sei unklar, ob es dabei Opfer gab. Die Hamas-Spitze ist seit Beginn der israelischen Militäroffensive untergetaucht. Auch Jabari, Kommandant des militärischen Hamas-Flügels, wechselt aus Furcht vor Anschlägen ständig das Versteck. Er steht hinter dem Putsch, der die Hamas im Juni 2007 im Gazastreifen an die Macht brachte. Der Hardliner will mit seinen Kämpfern das historische Palästina “befreien”.

Bombardement von 60 Zielen
Zu Beginn der dritten Woche bombardierte das israelische Militär am Samstag mehr als 60 Ziele. Dabei seien sieben Schmuggeltunnel an der Grenze zu Ägypten, zehn Waffenlager und drei Posten der Hamas zerstört worden. Die Gesamtzahl der Toten auf Seiten der Palästinenser stieg nach den Angaben von Al Jazeera seit Beginn der Offensive am 27. Dezember auf mehr als 850. Unter ihnen sollen nach israelischen Angaben über 300 Hamas-Kämpfer sein. Rund 3500 Menschen wurden verletzt. Auch die Hamas feuerte wieder mehr als 20 Raketen auf Israel. Die humanitäre Lage in Gaza verschärfte sich. Bewohner klagten, dass ihre Vorräte gingen zur Neige gingen.

Österreichische Großfamilie beschossen
Auch eine Großfamilie aus Österreich ist am Samstag unter Beschuss geraten. So wurde das Haus der siebenköpfigen Familie im Palästinensergebiet am Samstagvormittag von israelischen Raketen getroffen, das Gebäude brach in sich zusammen. Der Vater, die Mutter und die Kinder konnten sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Dem österreichischem Botschafter in Israel, Michael Rendi, zufolge, wird die Familie nun in einem Flüchtlingslager betreut. “Wir werden alles daran setzen, die Landsleute nach Hause zu bringen”, so Rendi.

Israel verbittet sich Belehrungen
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Sonntag internationale Rufe nach der Beendigung der Angriffe auf den Gazastreifen zurückgewiesen. “Kein Land der Welt würde eine derartige Zurückhaltung wie wir an den Tag legen, auch solche nicht, die uns Moralpredigten halten”, sagte Olmert am Sonntag nach Berichten der israelischen Internetzeitung “Ynet”. Israel nähere sich bei seiner Gaza-Offensive den Zielen, die es sich gesetzt habe.

Zur vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1860, in der ein sofortiger Waffenstillstand im Gazastreifen gefordert wird, sagte Olmert, Israel habe es nie jemanden gestattet, “für uns zu entscheiden, ob es uns erlaubt ist, jene zu bekämpfen, die Bomben auf unsere Kindergärten und Schulen werfen”. Keine frühere oder künftige Resolution werde Israel davon abhalten, von seinem Recht auf Verteidigung seiner Bürger Gebrauch zu machen.

Deutscher Außenminister in Israel eingetroffen
Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat am Sonntag seine Nahost-Reise mit Gesprächen in Israel fortgesetzt. In Jerusalem kam er am Morgen zunächst mit Vertretern des Internationalen Komitees des Roten Kreuz (IKRK) zusammen. Anschließend waren Treffen mit Staatspräsident Shimon Peres und der israelischen Außenministerin Tzipi Livni geplant. In Tel Aviv wollte Steinmeier am Nachmittag zudem mit Verteidigungsminister Ehud Barak und Oppositionsführer Benjamin Netanyahu sprechen.

Am Samstag hatte Steinmeier Ägypten konkrete Hilfe bei der Überwachung der Grenze zum Gazastreifen zugesagt, um die Nachschubwege für die radikalislamische Hamas abzuschneiden. Bereits in den kommenden Tagen soll eine deutsche Expertengruppe nach Ägypten reisen, um über eine effektive Grenzschutzstrategie zu beraten. Deutschland will zudem bei Ausrüstung und Training der dortigen Grenzpolizei helfen und technische Hilfsmittel zur Grenzüberwachung bereitstellen. Steinmeier hob hervor, dass es dabei um die Unterstützung des ägyptischen Grenzschutzes gehe. Eine internationale Truppe werde “nicht in Betracht kommen”.

Abbas verlangt Entsendung einer Friedenstruppe
Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas sprach sich indes sehr wohl für die Entsendung einer derartigen Truppe in den Gazastreifen aus. “Wir brauchen eine internationale Präsenz zum Schutz der Menschen im Gazastreifen und nicht nur internationale Beobachter an der Grenze zu Ägypten”, betonte er und erklärte weiter, dass der von Ägypten und Frankreich unterbreitete Plan für eine Waffenruhe das richtige Instrument zur Umsetzung der UN-Resolution 1860 sei. Er warnte vor einem “Wasserfall von Blut”, sollten sich beide Seiten nicht an die Forderungen der Vereinten Nationen nach einer sofortigen Waffenruhe halten.

Hamas will keine ausländischen Soldaten im Gazastreifen
Die Hamas, die ebenfalls Gespräche mit der ägyptischen Führung in Kairo über den Weg zu einer Waffenruhe führt, will keine ausländischen Soldaten im Gazastreifen. Der politische Führer der Hamas, Khaled Mashaal, erklärte, dass der Krieg im Gazastreifen die letzte Chance für Verhandlungen mit Israel zunichtegemacht habe. Er verurteilte in scharfer Form die israelische Militäroffensive und sprach von einem “Holocaust”.

Untersuchung: UN-Schule von “Blindgänger” getroffen
Die israelische Regierung hat einen Blindgänger für die Zerstörung einer Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen verantwortlich gemacht, bei dem nach palästinensischen Angaben vergangene Woche 39 Menschen getötet wurden. Ermittlungen der Streitkräfte hätten ergeben, dass eine fehlgeleitete Mörsergranate eingeschlagen sei, verlautete am Sonntag aus Kreisen des Verteidigungsministeriums in Jerusalem.

Nach dem Angriff in Jabalya am Dienstag hatte Israel erklärt, die Truppen hätten das Feuer von Hamas-Kämpfern erwidert. Den Ermittlungen zufolge schossen die militanten Palästinenser eine Rakete ab, die Soldaten reagierten mit drei Mörsergranaten. Eines der Geschoße habe sein Ziel um rund 30 Meter verfehlt und mehrere Zivilpersonen das Leben gekostet, hieß es dem Gewährsmann zufolge in der Untersuchung. Die von Palästinensern genannte Opferzahl nannten die Streitkräfte jedoch übertrieben.

Proteste gegen Israels Offensive gehen weiter
Zehntausende Menschen demonstrierten am Samstag weltweit gegen die israelische Militäraktion im Gazastreifen. Große Kundgebungen gab es etwa in Paris, wo nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Menschen protestierten. Die Polizei machte keine Angaben zu der Zahl der Demonstranten.

In London kam es am Samstagabend gar zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten. Drei Beamte wurden bei den Auseinandersetzungen mit etwa 200 Demonstranten verletzt, ein Polizist wurde bewusstlos geschlagen, teilte Scotland Yard mit. Nach einem zunächst friedlichen Marsch warfen die Protestierenden Gegenstände auf die Polizisten und schlugen Schaufenster ein. Die Polizei ging von 40 Festnahmen aus. An der Demonstration hatten nach offiziellen Angaben 20.000 Menschen teilgenommen, nach Medienangaben waren es rund 50.000.

In mehreren Städten Deutschlands protestierten knapp 35.000 Menschen gegen das Vorgehen der Israelis im Gazastreifen. Auch in den Hauptstädten Skandinaviens gab es Proteste mit mehreren tausend Teilnehmern, ebenso in Washington. Der Protest im Lafayette Park vor dem Weißen Haus verlief friedlich. Die Demonstranten forderten auf Schildern und Sprechchören ein “freies Palästina”.

Quellen: http://www.krone.at/krone/S25/object_id__127080/hxcms/kmcom_page__2/index.html#storyposting


1 Kommentar(e)

  1. Lieber David!
    Jetzt ist dein Beitrag eingelangt. Doch als uneingeweihter Leser wäre ich komplett verwirrt, dann du gibst deinem Beitrag keine Überschrift, keiner weiß, um welches Theaterstück es geht, wo ein Beitrag aufhört und der nächste anfängt, und vor allem ist auch für mich nicht erkennbar, wie der Zusammenhang zu dem Zeitungsartikel über die israel. Angriffe auf den Gazastreifen herzustellen ist. Ohne eine Kommentierung deinerseits ist der Lernertrag gleich null, denn einen Artikel aus der Zeitung zu kopieren ist für jemanden in deinem Alter keine Leistung.

    lG
    Prof. Löfler


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